Christina Oeztas , 16.07.2019

Hitzefrei arbeiten: Was tun gegen Hitze im Büro?

Endlich ist der Sommer da!  Mit Temperaturen über 30° wird es aber auch richtig heiss. Eigentlich ein Traumwetter, wenn man es draussen geniessen darf. Doch wenn man arbeitet und das Büro innerhalb kürzester Zeit in eine finnische Sauna mutiert, kann es schnell unerträglich werden. Für den Organismus ist die Hitze eine grosse Belastung: Konzentrationsfähigkeit und Arbeitsleistung nehmen ab und es können sogar gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen oder Schwindelgefühle auftreten. Das sind ernst zu nehmende Alarmsignale und spätestens dann sollte man für eine Abkühlung sorgen. Also was tun gegen die Hitze im Büro? Wir verraten, wie man während der Hitzewelle einen kühlen Kopf bewahrt und welche Mittel oder Massnahmen dabei helfen können, den Hochsommer schweissfrei am Arbeitsplatz zu bewältigen. Wir haben ein paar coole Tipps und Tricks für eine gelungene Abkühlung im Büro.

Tipps gegen Hitze im Büro von Stadler Form

Atmungsaktive Kleidung

Die richtige Kleidung ist nicht nur ein guter Sonnenschutz, sondern kann auch als Hitzeschutz am Arbeitsplatz dienen. Deshalb sollte man an heissen Tagen die Kleidung den Temperaturen anpassen. Am besten fährt man mit luftdurchlässigen Naturfasern wie Leinen oder Baumwolle, aber auch Synthetik­stoffe eignen sich gut, da sie die Feuchtigkeit aufnehmen und eher eine kühlende Wirkung auf der Haut haben. Wenn möglich, sollte verschwitzte Kleidung sofort durch trockene ausgewechselt werden.

Richtiges Lüften

Morgens sollten alle Fenster geöffnet und die Büroräume gut durchgelüftet werden (stosslüften). Sobald es draussen wärmer wird, die Fenster schliessen und die Rolläden nach unten lassen. So bleibt die Luft drinnen kühl und wärmt sich weniger schnell auf.

Mittagssonne meiden

Die Mittagssonne sollte gemieden werden, da es die heisseste Tageszeit ist. Geht man trotzdem an die frische Luft, wird eine Kopfbedeckung sowie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor benötigt, da sich der Körper sonst überhitzt und sich nur langsam wieder abkühlt.

Viel trinken

Da der Körper bei Hitze viel Flüssigkeit verliert, ist es wichtig, genügend zu trinken (mindestens zwei bis drei Liter pro Tag). Bei der Getränkeauswahl wird Wasser oder Mineralwasser empfohlen. Ist reines Wasser zu fade, kann man es mit Ingwer, Gurkenscheiben oder Pfefferminzblätter anreichern. Diese stillen nicht nur den Durst, sondern erfrischen und haben auch einen kühlenden Effekt. Es sollte darauf geachtet werden, das Erfrischungsgetränk nicht zu kalt zu sich zu nehmen. Sonst versucht der Körper die Kälte mit viel Energie auszugleichen – die Folge: Er erwärmt sich erneut. In südöstlichen Ländern, wie der Türkei, wird auch heisser Tee getrunken, da sich durch die Wärme der Körper abkühlt. Auf Alkohol sollte verzichtet werden, da dieser dem Körper Flüssigkeit entzieht.

Tipps gegen Bürohitze von Stadler Form

Leichte Kost

Ein Mix aus frischem Obst, Salat und Gemüse ist nicht nur gesund, sondern entlastet auch unseren Magen. Schweres Essen oder ein zu voller Magen machen müde und belasten die Verdauung. Die dafür aufgebrachte Energie produziert unnötig Wärme.

Erholungspausen

Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte einen Mittagsschlaf machen. Dieser stärkt das Immunsystem und optimiert die Temperaturregelung.

Sprühflasche für den Frischekick

Eine Sprühflasche mit Wasser sorgt garantiert für den nötigen Frischekick. Vor allem wenn man zum Wasser noch einige Eiswürfel und Pfefferminzblätter dazu gibt. Das Wasser auf der Haut kühlt angenehm und der Nieselregeneffekt verschafft ein erfrischendes Gefühl.

Handgelenke kühlen

Die Handgelenke zwischendurch 5 Minuten unter kaltes Wasser halten. Diese Massnahme sorgt für Abkühlung und fördert die Blutzirkulation.

Wärmequellen reduzieren

Wärmequellen wie Drucker, Beamer und Computer sollten nur dann benutzt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Vorsicht bei Klimaanlagen

Im Sommer sollte ein extremer Wärmeunterschied zwischen draussen und drinnen vermieden werden. Deshalb sollte die Zulufttemerpatur von Klimaanlagen nicht mehr als 8° unterhalb der Aussenlufttemperatur betragen. Doch Vorsicht: Die Klimaanlage ist oft zu kalt eingestellt und bei mehr als zehn Grad Temperaturunterschied kann es zu einer Erkältung kommen. Zudem senken die Geräte nicht nur die Raumtemperatur, sondern minimieren auch die Luftfeuchtigkeit. Dadurch können die Schleimhäute austrocknen und das Immunsystem wird anfälliger für Viren und Infektionen. Deshalb sollte man den Luftzug nicht direkt auf den Körper ausrichten, immer genügend Flüssigkeit zu sich nehmen und alternativ auf einen Ventilator umsteigen oder die Luft mit Luftbefeuchter befeuchten.

Richtige Ausrichtung des Ventilators

Ventilatoren eignen sich sehr gut zur Abkühlung, ohne Gefahr zu laufen, sich zu erkälten. Die frische Brise fördert die Schweissverdunstung, die wiederum den Körper kühlt. Mittlerweile gibt es sogar USB-betriebene Tischventilatoren, die am Computer/Laptop eingesteckt werden können. Wichtig dabei zu beachten ist, dass der Luftstrom nicht direkt auf den Kopf ausgerichtet ist. Die falsche Verwendung eines Ventilators kann Kopfschmerzen und Verspannungen verursachen, sowie die Haut und Schleim­häute austrocknen. Besser ist es, wenn der Tischventilator auf den Oberkörper gerichtet ist oder der Bodenventilator auf die Beine. Optimal ist auch ein Turmventilator mit Schwenkfunktion, der in einem hohen und breiten Bereich für Abkühlung sorgt.

Tischventilator Tim von Stadler Form
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