Usha Müller , 10.07.2020

Sommerliche Hitze im Büro: Tipps und Tricks zur Abkühlung

Draussen scheint die Sonne, und die Temperaturen steigen an; zur Freude aller Sonnenanbeter. Drinnen hingegen kann es unangenehm warm werden. Für unseren Körper kann die Hitze im Büro zur Belastungsprobe werden. Konzentrationsfähigkeit und Arbeitsleistung nehmen merklich ab und es können sogar gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen oder Schwindelgefühle auftreten. Höchste Zeit dem Körper eine Abkühlung zu verschaffen. Die folgenden Tipps und Tricks helfen Ihnen dabei, den Sommer auch im Büro geniessen zu können.

Atmungsaktive Kleidung

Die richtige Kleidung ist nicht nur ein guter Sonnenschutz, sondern kann auch als Hitzeschutz am Arbeitsplatz dienen. Deshalb sollte man an heissen Tagen die Kleider den Temperaturen anpassen. Am besten eignen sich luftdurchlässige Naturfasern wie Leinen oder Baumwolle, aber auch Synthetik­stoffe kommen in Frage, da sie die Feuchtigkeit aufnehmen und eher eine kühlende Wirkung auf der Haut haben. Wenn möglich, sollte verschwitzte Kleidung sofort durch trockene ausgewechselt werden.

Richtiges Lüften

Morgens sollten alle Fenster geöffnet und die Büroräume gut durchgelüftet werden (stosslüften). Sobald es draussen wärmer wird, die Fenster schliessen und die Rolläden nach unten lassen. So bleibt die Luft drinnen kühl und wärmt sich weniger schnell auf.

Mittagssonne meiden

Die Mittagssonne sollte gemieden werden, da es die heisseste Tageszeit ist. Geht man trotzdem an die frische Luft, wird eine Kopfbedeckung sowie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor benötigt, da sich der Körper sonst überhitzt und sich nur langsam wieder abkühlt.

Symbolbild genügend Wasser trinken

Viel trinken

Da der Körper bei Hitze viel Flüssigkeit verliert, ist es wichtig, genügend zu trinken (mindestens zwei bis drei Liter pro Tag). Bei der Getränkeauswahl wird Wasser oder Mineralwasser empfohlen. Schmeckt reines Wasser zu fade, kann es mit Ingwer, Gurkenscheiben oder Pfefferminzblätter angereichert. Diese stillen nicht nur den Durst, sondern erfrischen und haben auch einen kühlenden Effekt. Es sollte darauf geachtet werden, das Erfrischungsgetränk nicht zu kalt zu sich zu nehmen. Sonst versucht der Körper die Kälte mit viel Energie auszugleichen – die Folge: Er erwärmt sich erneut. In südöstlichen Ländern, wie der Türkei, wird auch heisser Tee getrunken, da sich durch die Wärme der Körper abkühlt. Auf Alkohol sollte verzichtet werden, da dieser dem Körper Flüssigkeit entzieht.

Leichte Kost

Ein Mix aus frischem Obst, Salat und Gemüse ist nicht nur gesund, sondern entlastet auch unseren Magen. Schweres Essen oder ein zu voller Magen machen müde und belasten die Verdauung. Die dafür aufgebrachte Energie produziert unnötig Wärme.

Erholungspausen

Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte einen Mittagsschlaf machen. Dieser stärkt das Immunsystem und optimiert die Temperaturregelung.

Sprühflasche für den Frischekick

Eine Sprühflasche mit Wasser sorgt garantiert für den nötigen Frischekick. Insbesondere, wenn zum Wasser noch einige Eiswürfel und Pfefferminzblätter hinzugegeben werden. Das Wasser auf der Haut kühlt angenehm und der Nieselregeneffekt verschafft ein erfrischendes Gefühl.

Symbolbild Handgelenke kühlen

Handgelenke kühlen

Die Handgelenke zwischendurch 5 Minuten unter kaltes Wasser halten. Diese Massnahme sorgt für Abkühlung und fördert die Blutzirkulation.

Wärmequellen reduzieren

Wärmequellen wie Drucker, Beamer und Computer sollten nur dann benutzt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Vorsicht bei Klimaanlagen

Im Sommer sollte ein extremer Wärmeunterschied zwischen draussen und drinnen vermieden werden. Deshalb sollte die Zulufttemperatur von Klimaanlagen nicht mehr als 8° Unterschied zur Aussenlufttemperatur aufweisen. Doch Vorsicht: Die Klimaanlage ist oft zu kalt eingestellt und bei mehr als zehn Grad Temperaturunterschied kann es zu einer Erkältung kommen. Zudem senken die Geräte nicht nur die Raumtemperatur, sondern reduzieren auch die Luftfeuchtigkeit. Dadurch können die Schleimhäute austrocknen und das Immunsystem wird anfälliger für Viren und Infektionen. Deshalb sollte der Luftzug nicht direkt auf den Körper ausgerichtet werden, immer genügend Flüssigkeit zu sich genommen und alternativ auf einen Ventilator umgestiegen oder die Luft mit Luftbefeuchter befeuchtet werden.

Tischventilator Tim von Stadler Form

Richtige Ausrichtung des Ventilators

Ventilatoren eignen sich sehr gut zur Abkühlung, ohne Gefahr zu laufen, sich zu erkälten. Die frische Brise fördert die Schweissverdunstung, die wiederum den Körper kühlt. Mittlerweile gibt es sogar USB-betriebene Tischventilatoren, die am Computer/Laptop eingesteckt werden können. Wichtig dabei zu beachten ist, dass der Luftstrom nicht direkt auf den Kopf ausgerichtet ist. Die falsche Verwendung eines Ventilators kann Kopfschmerzen und Verspannungen verursachen, sowie die Haut und Schleim­häute austrocknen. Besser ist es, wenn der Tischventilator auf den Oberkörper gerichtet ist oder der Bodenventilator auf die Beine. Optimal ist auch ein Turmventilator mit Schwenkfunktion, der in einem hohen und breiten Bereich für Abkühlung sorgt.

Lesen Sie mehr über die unterschiedlichen Ventilatoren-Typen oder klicken Sie direkt auf einen Ventilator für mehr Infos zum Produkt.

 

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