Usha Müller , 12.08.2021

Stadler Form trifft ECAL: Ventilator der Zukunft

Studierende der ECAL haben in einer Kollaboration mit Stadler Form ihre ganze Kreativität entfaltet und den Ventilator der Zukunft erfunden – jede Person auf ihre Art. Entstanden ist eine Vielzahl an funktionalen Prototypen, genial in der Umsetzung und beeindruckend verschieden.

«Kreiere den Ventilator der Zukunft» lautete die Aufgabe für die Studierenden der bekannten Schweizer Designschule ECAL/University of Art and Design Lausanne. Das Ziel des Projekts war es, einen kompakten, mobilen und funktionierenden Ventilator zum persönlichen Gebrauch zu konzipieren. Keine weiteren Vorgaben, denn jede am Projekt teilnehmende Person sollte möglichst wenige Einschränkungen erfahren, um die Kreativität fliessen zu lassen. Wir von Stadler Form haben unser Wissen mit den Studierenden geteilt und ihnen die Unterstützung geboten, die sie benötigten, um funktionsfähige Muster und Prototypen bauen zu können. Im Gegenzug haben sie uns mit ihrem Talent, ihrer Kreativität und ihrem Elan Ventilatoren kreiert, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die Zusammenarbeit wurde im Spätsommer 2020 gestartet. Nach der Zwischenpräsentation der Projekte im November, bei der Stadler Form Gründer und CEO Martin Stadler persönlich die Projekte angeschaut und Inputs gegeben hatte, konnten die Studierenden ihren Ventilator nochmals überarbeiten und verbessern. Bei der Schlusspräsentation im Februar 2021 wurden die innovativsten und neuartigsten – bis anhin auf dem Markt unbekannten – Ventilatoren durch Martin Stadler und sein Team ausgewählt, um der Öffentlichkeit präsentiert zu werden.

Wie Gründer Martin Stadler die Zusammenarbeit mit den Studierenden der Lausanner Designschule erlebt hat, was den Unternehmer erstaunt und was ihn bereichert hat, kannst du in diesem Interview lesen.

Die innovativsten Projekte der ECAL Studierenden, ausgewählt von Stadler Form

 

„Ich denke, die grösste Herausforderung bestand darin, dieses Bild über den Haufen zu werfen und sich neu vorzustellen, wie ein Ventilator funktionieren oder aussehen könnte.“

 

 

Fior von Agnes Murmann

Agnes Murmann legte den Fokus in ihrer Kreation auf die aussergewöhnliche Materialisierung der Ventilatorenflügel – komplett aus Rattan geformt. Ihr Ziel war es, ihnen eine besondere Form zu verleihen und gleichzeitig einen Nutzen zu geben.

Entdecke Fior

 

„Ich war überrascht davon, wie schnell aus Ideen und Zeichnungen greifbare Objekte wurden.“

 

Breeze von Alexandre Desarzens

Der passionierte Radfahrer entwickelte einen Ventilator für Indoorcycling, der bezahlbar, klein und einfach in der Handhabung sein sollte.

Lerne Breeze kennen

 

„Auf den ersten Blick wirkte das Projekt äusserst starr und oberflächlich. Im Verlauf des Projekts entdeckten wir jedoch einen viel freieren Aspekt des Themas...“

 

Flow-Air von Alex Nguyen

Kreiert wurde dieser Ventilator aus Terrakotta, denn Alex Nguyen wollte dem Objekt neben der Kühlungsfunktion eine zusätzliche kontemplative Komponente geben.

Entspanne mit Flow-Air

 

„Dieses Projekt ermöglichte es mir als Studentin, mit einem Kunden zusammenzuarbeiten und seine Erwartungen mithilfe eines konstruktiven Dialogs zu erfüllen...“

 

Hanna von Constance Thiessoz

Aus einem einzigen Stück Papier werden die Ventilatorenflügel beim Projekt von Constance Thiessoz zusammengefaltet. Die Farbe des Ventilators kann nach Lust und Laune ausgetauscht werden, damit er zur Inneneinrichtung passt.

Lerne Hanna kennen

 

„Durch die Offenheit und Präsenz von Stadler Form habe ich konstruktives und motivierendes Feedback erhalten. Sie waren sehr offen für unsere Kreativität, bevor sie sich auf die technischen Aspekte konzentrierten.“

 

Flow-Air von Lucie Herter

Das Ziel dieses Projekts war die Kreation eines Ventilators extra für Kinder. Aufgrund der Materialwahl ist er ungefährlich im Gebrauch und auf den Ventilatorenflügeln aus Whiteboard-Folie können auch die Kleinsten malen und kreativ sein.

Sei kreativ mit Flow-Air

 

“Dieses Projekt war eine Gelegenheit, in einem Bereich zu arbeiten, für den ich immer eine Leidenschaft hatte. Und in Verbindung mit einer anerkannten Marke wollte ich diese einmalige Chance nicht verpassen.“

 

Twist-Air von Stéphane Mischler

Einen Ventilator zu kreieren, der die Luft 360° rundum verteilt und dessen Ventilatorenflügel ein Blickfang sind, war das Ziel von Stéphane Mischler.

360°-Erfrischung mit Twist-Air

Das Siegerprojekt von «Ventilator der Zukunft» ist noch streng geheim. Das Einzige, was wir verraten dürfen: Der Student, dessen Ventilator die Jury überzeugt hat, startete diese Woche sein Praktikum bei Stadler Form in Zug. Einerseits, um einen Einblick in die Entwicklung eines Produkts zu erhalten und andererseits, um Unternehmensluft in der realen Welt zu schnuppern. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.

 

Herzlichen Dank an alle Studierenden der Industriedesign-Fachklasse der ECAL, die dieses Projekt so erfolgreich gemacht haben. Ein besonderer Dank geht zudem an den betreuenden Lehrer, Christian Spiess, und den Head of Bachelor Industrial Design, Stéphane Halmaï-Voisard.

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