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Optimale Raumtemperatur – Tipps für dein Wohlbefinden

Die ideale Raumtemperatur ist ein sehr individuelles Empfinden. Die Temperaturen sollten sich je nach Raum unterscheiden. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt für die Heizperiode eine Temperatur von 20 bis 21 Grad in Wohnräumen und von 18 Grad im Schlafzimmer. Welche Temperatur als angenehm empfunden wird, ist sehr individuell. Dein eigenes Wohlbefinden steht hierbei an erster Stelle. Die optimale Raumtemperatur zu halten, klingt einfach. Trotzdem gibt es einige Fehlerquellen. Wenn du diese kennst, sparst du nicht nur Heizkosten, sondern schaffst auch ein angenehmes Wohnklima.

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Unterschiedliche Raumtemperatur in verschiedenen Räumen
Wie hoch ist die ideale Raumtemperatur im Winter? Energieeffizient heizen
Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden
Einflüsse auf die ideale Raumtemperatur
Ab welcher Aussentemperatur heizen?
Häufige Fehler bei der Temperaturregulierung

Unterschiedliche Raumtemperaturen in verschiedenen Räumen 💡

Die Raumtemperatur gibt den messbaren physikalischen Wert an. Die Zimmertemperatur hingegen beschreibt die subjektive Behaglichkeit. Hier spielen zum Beispiel auch Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung eine Rolle. Mehr zur optimalen Luftfeuchtigkeit erfährst du hier.

Die untenstehende Tabelle hilft dir, die empfohlenen Werte für die Räume im Blick zu behalten. Dabei handelt es sich jedoch um Richtwerte, die sehr individuell sind.

Raum

Optimale Temperatur

Ideale Luftfeuchtigkeit

Wohnzimmer 20–23 °C 40–60 %
Schlafzimmer 16-19 °C 40–60 %
Kinderzimmer 18–20 °C 40–60 %
Arbeitszimmer 20 °C 40–60 %
Badezimmer 23 °C 50–70 %
Küche 18–20 °C 50–60 %
Keller* 10–15 °C 50–65 %

Hinweis: *Beim Keller gelten unterschiedliche Richtwerte. Der Wert ist abhängig davon, um was für eine Art Keller es sich handelt. Dabei muss ebenfalls beachtet werden, wofür dieser genutzt wird.

Optimale Temperatur

20–23 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

40–60 %

Optimale Temperatur

16-19 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

40–60 %

Optimale Temperatur

18–20 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

40–60 %

Optimale Temperatur

20 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

40–60 %

Optimale Temperatur

23 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

50–70 %

Optimale Temperatur

18–20 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

50–60 %

Optimale Temperatur

10–15 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

50–65 %

Hinweis: *Beim Keller gelten unterschiedliche Richtwerte. Der Wert ist abhängig davon, um was für eine Art Keller es sich handelt. Dabei muss ebenfalls beachtet werden, wofür dieser genutzt wird.

Infografik optimale Raumtemperatur

Wie hoch ist die ideale Raumtemperatur im Winter? 🥶

Fürs Heizen der Wohnräume werden zwei Drittel des gesamten Energiebedarfs verbraucht. Bei jedem Grad Raumtemperatur erhöhen sich die Heizkosten um sechs bis zehn Prozent. Je höher die Temperatur in deiner Wohnung oder deinem Haus ist, desto mehr Wärme wird an die kalte Umgebung abgegeben.

Mit einfachen Mitteln lässt sich bereits viel bewirken. Zudem kannst du dabei auch noch Geld sparen. Wenn Räume zu sehr auskühlen, braucht es danach viel mehr Energie, um sie wieder aufzuwärmen. Darum ist es wichtig, dass du die Heizung nicht komplett ausschaltest. Planst du eine längere Abwesenheit oder sind in deinem Zuhause ungenützte Räume? Wir empfehlen, den Thermostat auf Stufe 1 oder 2 zu stellen. Ebenfalls sparst du, wenn du nachts die Heizung absenkst. Zudem ist es wichtig, dass warme Luft ungehindert im Raum zirkulieren kann. Auch richtiges Lüften ist daher sinnvoll.

Heizkörper Wohnzimmer

Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden 😵‍💫

Ist der Raum zu warm kann dies zu Müdigkeit und Trägheit führen. Auch dein natürlicher Schlafrhythmus kann durch eine zu hohe Temperatur gestört werden. Ist der Raum jedoch zu kühl, wird das Immunsystem vermehrt gefordert und es kann zu Muskelverspannungen kommen. Die Luftfeuchtigkeit spielt hierbei ebenfalls eine wichtige Rolle. Wer zu stark heizt, trocknet die Luft noch mehr aus. Durch das Einatmen dieser Luft trocknen unsere Schleimhäute im Mund- und Rachenraum sowie die Augenbindehäute und unsere Haut aus. Sie werden dadurch angreifbarer für Infektionen.

Einflüsse auf die ideale Raumtemperatur️ ☀️❄️

Die ideale Raumtemperatur ist kein fixer Wert. Sie verändert sich, je nachdem, wer im Raum ist, wie man lebt und was draussen passiert.

Während wir uns für den Sommer Frische und Leichtigkeit wünschen, sehnen wir uns im Winter nach wohliger Wärme. Je nachdem kann sich die gleiche Temperatur unterschiedlich anfühlen. Feuchte Luft wirkt wärmer, trockene Luft hingegen kühler. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen.

Die Jahreszeit verändert ebenfalls unser Wärmeempfinden. Im Frühling muss sich der Körper zuerst an die Wärme gewöhnen. Deshalb vertragen wir die kühleren Temperaturen besser. Im Herbst empfinden wir dieselbe Temperatur plötzlich als unangenehm frisch, weil wir die Sommertemperaturen noch eingeprägt haben.

Die individuelle Wohlfühltemperatur ist auch altersabhängig. Beispielsweise frieren ältere Menschen oft schneller und wünschen sich mehr Wärme. Ebenso frieren Frauen durch ihren niedrigeren Stoffwechsel schneller und bevorzugen wärmere Temperaturen. Dies zeigt, dass das Wärmeempfinden etwas sehr Persönliches ist.

Ab welcher Aussentemperatur heizen? 💁🏻‍♀

Eine klare Regel, ab welcher Aussentemperatur die Heizung eingeschaltet werden soll, gibt es nicht. Wir Menschen haben ein unterschiedliches Kälteempfinden und das Einstellen der Heizung sollte individuell nach dem Empfinden der Bewohner*innen ausgerichtet sein. Die Wohlfühltemperatur im Wohnbereich liegt in einem Bereich von 20 bis 23 °C, manche mögen es aber auch etwas kälter oder wärmer. Es ist wichtig, energie- und kosteneffizient zu heizen.

💫 Wir geben dir einige Tipps, wie du ein angenehmes und gesundes Raumklima schaffst.

In der Übergangszeit können die Temperaturen schnell zwischen warm und kalt wechseln. Sonnige Tage kann man sich zu Nutze machen, indem man darauf achtet, dass die Sonne in die Räume scheint und diese so natürlich aufwärmen kann. Öffne deine Zimmertüren, wenn du Räume mit direkter Sonneneinstrahlung hast. So kann sich die Wärme in deinem Zuhause gut verteilen. In der Nacht kannst du den Wärmeverlust minimieren, indem Fenster, Storen oder Fensterläden geschlossen werden. Auch zugezogene Vorhänge verhindern den Wärmeverlust.

Längerfristig kühle Raumtemperaturen begünstigen – wie permanent zu feuchte Luft auch – die Schimmelbildung. Dies geschieht, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte. Die Feuchtigkeit kann bei kalter Luft nicht mehr gebunden werden. Sie schlägt sich dann an den kältesten Stellen im Raum nieder und Schimmel kann entstehen. Es ist wichtig, dass deine Heizkörper während der Heizperiode nicht von Gegenständen verdeckt werden. Eine gleichmässige Wärmeabstrahlung ist wichtig und die Wärme muss zirkulieren können. Auch diese Massnahme schont deinen Geldbeutel. Achte zudem darauf, dass zwischen Wänden, Möbeln und Gegenständen immer einige Zentimeter Platz ist. Dadurch kann die Luft auch dort zirkulieren und es entsteht kein Schimmel.

Dann achte darauf, dass der Heizkörper nicht von Gegenständen verdeckt wird. Ansonsten kann die Wärme nicht optimal im Raum zirkulieren. Die Wärmebelastung wird dadurch belastet und die Heizkosten können sich erhöhen. Zwischen Wänden und Möbeln oder Gegenständen sollten immer einige Zentimeter Platz sein, damit die warme Luft auch hier hinkommen kann und sich kein Schimmel bildet.

Häufige Fehler bei der Temperaturregulierung ☝️

Dauerhaft gekippte Fehler zählen zu den Klassikern der häufigsten Fehler bei der Temperaturregulierung. Dieser hohe Energieverlust verursacht Kosten und kühlt zudem die Zimmerdecke und angrenzenden Wände unnötig ab. Kurzes Stosslüften ist effektiver und schont unseren Geldbeutel.

Wie bereits erwähnt, sind auch verdeckte Heizkörper ein grosses Problem. Stehen Möbel oder davor, kann die Luft nicht ungehindert zirkulieren, was zu einem Energieverlust führt.

Ein weiterer, häufiger Fehler ist zu starkes oder zu schwaches Heizen. Zu hohe Temperaturen in der Nacht stören unser Wohlbefinden und trocknen die Luft zusätzlich aus. Ist die Temperatur jedoch zu niedrig, wirkt der Raum am Morgen feucht. Ist der Raum zu kühl, schlägt sich Feuchtigkeit an deinen Wänden nieder, was zu Schimmelbildung führen kann.

Ein weiterer Fehler ist es, Wäsche auf der Heizung zu trocknen. Dadurch staut sich die Wärme unter dem Stoff und verteilt sich nicht im Raum. Wird viel Wäsche in Innenräumen getrocknet, ist es wichtig die Luftfeuchtigkeit im Auge zu behalten.

💫 Tipp: Ein Hygrometer hilft dabei, Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu überwachen. So kannst du das Raumklima optimal im Blick behalten.

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