Sommerhitze: Tipps zur Abkühlung im Büro | Stadler Form
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Ein Mann schwitzt im Büro bei der Arbeit und trinkt Wasser.

Usha Müller, 13. Juli 2026

Büro/Home-Office

Sommerhitze: Tipps zur Abkühlung im Büro

Draussen scheint die Sonne, und die Temperaturen steigen an; zur Freude aller Sonnenanbeter. Drinnen hingegen kann es unangenehm warm werden. Für unseren Körper kann die Hitze im Büro zur Belastungsprobe werden. Konzentrationsfähigkeit und Arbeitsleistung nehmen merklich ab und es können sogar gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen oder Schwindelgefühle auftreten. Höchste Zeit dem Körper eine Abkühlung zu verschaffen. Die folgenden Tipps und Tricks helfen dir dabei, den Sommer auch im Büro geniessen zu können.


Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten


Das erfährst du in diesem Artikel


Tipp 1: Atmungsaktive Kleidung

Die richtige Kleidung ist nicht nur ein guter Sonnenschutz, sondern kann auch als Hitzeschutz am Arbeitsplatz dienen. Deshalb sollte man an heissen Tagen die Kleider den Temperaturen anpassen. Am besten eignen sich luftdurchlässige Naturfasern wie Leinen oder Baumwolle, aber auch Synthetik­stoffe kommen in Frage, da sie die Feuchtigkeit aufnehmen und eher eine kühlende Wirkung auf der Haut haben. Wenn möglich, sollte verschwitzte Kleidung sofort durch trockene ausgewechselt werden.

Tipp 2: Richtiges Lüften

Morgens sollten alle Fenster geöffnet und die Büroräume gut durchgelüftet werden (stosslüften). Sobald es draussen wärmer wird, die Fenster schliessen und die Rolläden nach unten lassen. So bleibt die Luft drinnen kühl und wärmt sich weniger schnell auf.

Tipp 3: Mittagssonne meiden

Die Mittagssonne sollte gemieden werden, da es die heisseste Tageszeit ist. Geht man trotzdem an die frische Luft, wird eine Kopfbedeckung sowie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor benötigt, da sich der Körper sonst überhitzt und sich nur langsam wieder abkühlt.

Zitronen und Zitronenwasser

Tipp 4: Viel trinken und leichte Kost

Da der Körper bei Hitze viel Flüssigkeit verliert, ist es wichtig, genügend zu trinken (mindestens zwei bis drei Liter pro Tag). Bei der Getränkeauswahl wird Wasser oder Mineralwasser empfohlen. Schmeckt reines Wasser zu fade, kann es mit Ingwer, Gurkenscheiben oder Pfefferminzblätter angereichert werden. Diese stillen nicht nur den Durst, sondern erfrischen und haben auch einen kühlenden Effekt. Es sollte darauf geachtet werden, das Erfrischungsgetränk nicht zu kalt zu sich zu nehmen. Sonst versucht der Körper die Kälte mit viel Energie auszugleichen – die Folge: Er erwärmt sich erneut. In südöstlichen Ländern, wie der Türkei, wird auch heisser Tee getrunken, da sich durch die Wärme der Körper abkühlt. Auf Alkohol sollte verzichtet werden, da dieser dem Körper Flüssigkeit entzieht.

Ein Mix aus frischem Obst, Salat und Gemüse ist nicht nur gesund, sondern entlastet auch unseren Magen. Schweres Essen oder ein zu voller Magen machen müde und belasten die Verdauung. Die dafür aufgebrachte Energie produziert unnötig Wärme.

Tipp 5: Erholungspausen

Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte einen Mittagsschlaf machen. Dieser stärkt das Immunsystem und optimiert die Temperaturregelung.

Tipp 6: Sprühflasche für den Frischekick und Handgelenke kühlen

Eine Sprühflasche mit Wasser sorgt garantiert für den nötigen Frischekick. Insbesondere, wenn zum Wasser noch einige Eiswürfel und Pfefferminzblätter hinzugegeben werden. Das Wasser auf der Haut kühlt angenehm und der Nieselregeneffekt verschafft ein erfrischendes Gefühl.

Die Handgelenke zwischendurch 5 Minuten unter kaltes Wasser halten. Diese Massnahme sorgt für Abkühlung und fördert die Blutzirkulation.

Tipp 7: Wärmequellen reduzieren

Wärmequellen wie Drucker, Beamer und Computer sollten nur dann benutzt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Tipp 8: Klimaanlage und Ventilator richtig einsetzen

Gezielte Kühlung verbessert an heissen Tagen die Lebensqualität. Eine Klimaanlage reduziert die Raumtemperatur auf das gewünschte Niveau. Unsere Stimmung wird durch eine angenehme Raumtemperatur positiv beeinflusst. Wir fühlen uns entspannter und konzentrierter. Die Differenz der Innen- und Aussentemperatur sollte dabei maximal 8 Grad Celsius betragen, um den Körper nicht zu belasten. Lüfte am besten spätabends und frühmorgens, wenn die Aussentemperaturen am niedrigsten sind, um frische Luft in die Räume zu bringen. Für einen schnellen Luftaustausch ist Stoss- und Querlüften sinnvoll. Damit Verspannungen und Erkältungen vermieden werden, sollte der kalte Luftstrom nicht direkt auf Personen gerichtet werden.

Turmventilator Nick in Schwarz im Wohnzimmer

Ventilatoren eignen sich sehr gut zur Abkühlung, ohne Gefahr zu laufen, sich zu erkälten. Die frische Brise fördert die Schweissverdunstung, die wiederum den Körper kühlt. Mittlerweile gibt es sogar USB-betriebene Tischventilatoren, die am Computer/Laptop eingesteckt werden können. Wichtig dabei zu beachten ist, dass der Luftstrom nicht direkt auf den Kopf ausgerichtet ist. Die falsche Verwendung eines Ventilators kann Kopfschmerzen und Verspannungen verursachen, sowie die Haut und Schleim­häute austrocknen. Besser ist es, wenn der Tischventilator auf den Oberkörper gerichtet ist oder der Bodenventilator auf die Beine. Optimal ist auch ein Turmventilator mit Schwenkfunktion, der in einem hohen und breiten Bereich für Abkühlung sorgt.


Willst du mehr darüber erfahren, wie du dich im Sommer vor der Hitze schützen kannst und die Wohnung kühl hältst? Auf unserer Informationsseite zum Thema Raum kühlen findest du weitere Informationen.

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