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Optimale Luftfeuchtigkeit

Trockene Augen, Kopfschmerzen, kratziger Hals oder sogar Schimmelbildung. Oft ist die Ursache ein unscheinbarer Faktor: die Luftfeuchtigkeit. Die optimale Raumluftfeuchtigkeit ist ein unsichtbarer Schlüssel zu unserem Wohlbefinden. Ist sie zu niedrig, trocknen Schleimhäute aus, fühlen wir uns müde, spannt die Haut und Viren haben ein leichtes Spiel. Ist sie zu hoch, entsteht schnell ein Raumklima, in dem man Schimmel wohlfühlt und die Gesundheit leidet. Aber nicht nur wir selbst sind betroffen. Auch unsere Möbel, Holzböden, Musikinstrumente und sogar ganze Gebäude reagieren empfindlich auf die falsche Luftfeuchtigkeit. Die richtige Balance schafft ein angenehmes Raumklima, das unsere Lebensqualität spürbar seigert.

Was bedeutet ideale Luftfeuchtigkeit?
Unterschied absolute und relative Luftfeuchtigkeit
Ideale Werte für verschiedene Räume
Ursachen von zu trockener Luft
Was passiert bei dauerhaft zu trockener Luftfeuchtigkeit?
Ursachen von zu feuchter Luft
Was passiert bei dauerhaft zu hoher Luftfeuchtigkeit?

Was bedeutet ideale Luftfeuchtigkeit? 🧐

Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet – im Verhältnis zu dem, was maximal bei der aktuellen Temperatur möglich wäre. Was der Unterschied zwischen relativer und absoluter Luftfeuchtigkeit ist, erfährst du hier

Die optimale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen liegt idealerweise zwischen 40 und 60 Prozent. Ist der Wert unter 40 Prozent, trocknen Schleimhäute aus und Grippeviren überleben länger. Dadurch steigt die Gefahr von Ansteckungen. Zudem ist eine auf Dauer niedrige Luftfeuchte schlecht für Musikinstrumente, Holzmöbel, Gemälde oder Parkettböden. Die Gegenstände aus Holz verziehen sich und werden dadurch beschädigt. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit wiederum fördert die Schimmelbildung.

Die Luftfeuchtigkeit schwankt je nach Jahreszeit, Raum und Lüftungsverhalten. Deshalb lohnt sich eine kontinuierliche Überwachung mit einem Hygrometer.

Unterschied absolute und relative Luftfeuchtigkeit 💡

Die absolute Luftfeuchtigkeit misst die tatsächliche Wassermenge in der Luft, angegeben in Gramm pro Kubikmeter.

Die relative Luftfeuchtigkeit ist abhängig von der Raumtemperatur. Sie zeigt den prozentualen Anteil der aktuell vorhandenen Luftfeuchtigkeit zur maximal möglichen Feuchtigkeit. Für den Alltag ist die relative Feuchtigkeit entscheidend. Dieser Wert ist die wichtigste Kennzahl zur Beurteilung des Raumklimas. 

Untenstehend findest du ein Beispiel, wie die relative Luftfeuchtigkeit und die absolute Luftfeuchtigkeit angegeben wird.

Ideale Werte für verschiedene Räume ✅

Je nach Raum unterschiedet sich die empfohlene Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Eine Tabelle mit der idealen Raumluftfeuchtigkeit hilft dabei, die passenden Werte für jeden Raum im Blick zu behalten. Es gilt jedoch zu beachten, dass das Temperaturbefinden individuell ist und es sich bei der untenstehenden Tabelle nur um Richtwerte handelt.

Raum

Ideale Luftfeuchtigkeit

Optimale Temperatur

Wohnzimmer 40–60 % 20–23 °C
Schlafzimmer 40–60 % 16-19 °C°
Kinderzimmer 40–60 % 18–20 °C
Arbeitszimmer 40–60 % 20 °C
Badezimmer 50–70 % 23 °C
Küche 50–70 % 18–20 °C
Keller* 50–65 % 10–15 °C

*Quelle:

Hinweis : *Beim Keller gelten unterschiedliche Richtwerte. Der Wert ist abhängig davon, um was für eine Art Keller es sich handelt und wofür der Raum genutzt wird.

Ideale Luftfeuchtigkeit

40–60 %

Optimale Temperatur

20–23 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

40–60 %

Optimale Temperatur

16-19 °C°

Ideale Luftfeuchtigkeit

40–60 %

Optimale Temperatur

18–20 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

40–60 %

Optimale Temperatur

20 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

50–70 %

Optimale Temperatur

23 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

50–70 %

Optimale Temperatur

18–20 °C

Ideale Luftfeuchtigkeit

50–65 %

Optimale Temperatur

10–15 °C

*Quelle:

Hinweis : *Beim Keller gelten unterschiedliche Richtwerte. Der Wert ist abhängig davon, um was für eine Art Keller es sich handelt und wofür der Raum genutzt wird.

Auslöser

Ursachen von zu trockener Raumluft ☝️♨️

Die Feuchtigkeit der Innenluft kann besonders in der kalten Jahreszeit und in klimatisierten Räumen schnell zu niedrig werden. Das Heizen und Lüften trocknet die Luft aus. Kalte Aussenluft enthält nur wenig Wasserdampf. Gelangt diese in beheizte Räume und wird aufgewärmt, sinkt die relative Feuchtigkeit der Innenluft. Auch in klimatisierten Räumen ist die Luft oft zu trocken. Dies ist unabhängig von der Jahreszeit, da Klimaanlagen der Luft Feuchtigkeit entziehen.

Auswirkungen

Was passiert bei dauerhaft zu trockener Luftfeuchtigkeit? 😵‍💫

Trockene Luft im Raum ist schnell spürbar. Mögliche Symptome können brennende oder juckende Augen sein. Zudem trocknen die Schleimhäute aus. Auch der Hals fühlt sich am Morgen kratzig und trocken an und die Nase kann anfangen zu laufen. Wer ohnehin zu Neurodermitis oder Ekzemen neigt, merkt, dass Hautrötungen und Juckreiz stärker werden und auch Hände und Lippen rau und rissig sind. In trockener Luft laden sich die Haare leichter statisch auf, sodass sie schwer zu bändigen sind. In trockener Raumluft steigt zudem die Gefahr, dass Viren und Bakterien leichter übertragen werden können. Ausserdem leidet die Konzentration und der Schlaf wird unruhiger. Auch die Umgebung merkt die trockene Luft. Holzmöbel, Fussböden oder Musikinstrumente können Rissen bekommen und sich verformen. Musikinstrumente verstimmen sich schneller.

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Auslöser

Ursachen von zu feuchter Raumluft ☝️💦

Zu feuchte Luft entsteht meist dann, wenn im Raum mehr Wasserdampf vorhanden ist, als die Luft aufnehmen kann. Warme Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie Kochen, Duschen oder Wäsche trocknen in Innenräumen sind häufige Ursachen. Dies kann durch unzureichendes Lüften verstärkt werden. Kann feuchte Luft nicht nach aussen entweichen, steigt die relative Luftfeuchtigkeit. In wenig beheizten oder schlecht isolierten Räumen wie Kellern, Estriche oder Waschküchen sammelt sich die Feuchtigkeit besonders schnell. Dort steigt die relative Luftfeuchtigkeit leicht an, weil kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann. Deshalb sollte die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer regelmässig überwacht werden.

Auswirkungen

Was passiert bei dauerhaft zu hoher Luftfeuchtigkeit? 🍄

Anzeichen im Alltag deuten auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit hin. Kondenswasser an Fenstern, muffige Gerüchte oder feuchte Stellen an Wänden sind typische Hinweise. Vorboten von Schimmel sind häufig Stockflecken, feuchte Stellen hinter Möbeln und ein unangenehmer Geruch. Sichtbarer Schimmel zeigt sich dann meist als kleine schwarze, grünliche oder weisse Punkte in Ecken, an Fenstern oder hinter Möbeln.

Milben oder Schimmelsporen können sich bei zu feuchter Luft leichter vermehren. Besonders problematisch ist dies für Personen mit Allergien, da sich die Allergiesymptome verschlimmern können. Atembeschwerden, Niesen oder gereizte Augen sind mögliche Auswirkungen. Eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit ist für alle Menschen unangenehm.

Die Raumluft wirkt stickig und Möbel oder Holzböden können aufquellen. Auch das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit sinkt. Stickige, feuchte Räume können Müdigkeit fördern und die Konzentration erschweren.

Besonders in kühleren Räumen ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit ein Problem. Da kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann, kondensiert der Wasserdampf an der kalten Oberfläche. Dies führt zu feuchten Wänden und die Bildung von Schimmel wird begünstigt.

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Die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen mag unsichtbar sein, ihre Auswirkungen sind es aber nicht. Trockene Heizungsluft oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit dürfen nicht ignoriert werden. Ein schlechtes Raumklima sorgt nicht nur für Unwohlsein, sondern auch zu gesundheitlichen und baulichen Schäden.

Doch das lässt sich verhindern. Bereits mit einfachen Mitteln wie regelmässiges Lüften, Überwachung mit einem Hygrometer und gezieltem Einsatz von Luftbefeuchtern und Luftentfeuchtern bringst du das Raumklima in deinem Zuhause ins Gleichgewicht.

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