Mutter mit krankem Kind
Usha Müller , 10.03.2020

Grippezeit: Der beste Luftbefeuchter fürs Kinderzimmer

Winterzeit ist Grippezeit

Der Winter belastet jedes Immunsystem, egal ob gross oder klein. Deshalb sollten wir gut für uns sorgen. Gesundes Essen, viel frische Luft, Sonne und ein gutes Raumklima sind im Winter besonders wichtig, da wir die meiste Zeit des Tages in Innenräumen verbringen. Insbesondere für Kinder ist diese Zeit gesundheitlich sehr belastend; ihr Immunsystem ist noch nicht aufgebaut und die Abwehr infolgedessen noch nicht stark genug. Deshalb kann ein Kind jährlich bis zu 12 Infekte haben.

Kranke Kinder und schlaflose Nächte

Schnupfen, Husten, Fieber, tränende Augen, ausgetrocknete Schleimhäute und folglich Reizungen der Atemwege – wohl alle Eltern kennen die Symptome einer Erkältung, Grippe oder gar einer Bronchitis nur zu gut. In der Nacht wird man aufgeweckt von einem weinenden Kind, das nicht gut atmen kann. Einem Kind, das trinken möchte, weil der Hals vor lauter Husten nur noch kratzt. Oder einem, dessen laufende Nase im Halbstundentakt geputzt werden muss. Kaum eingeschlafen, wird man abermals geweckt und das Ganze geht von vorne los.

Wenn Kinder krank sind, leiden die Erwachsenen mit. Insbesondere bei den kleinsten unter ihnen wird es schwierig. Denn sie können kaum ausdrücken, was ihnen Beschwerden macht. Es wird mit allen Mitteln versucht, diesen kleinen Wesen Erleichterung zu verschaffen – von aufgeschnittenen Zwiebeln im Zimmer bis hin zu Nasenspray mit Kochsalzlösung und dem Erhöhen der Matratze beim Kopfende wird alles versucht. Nichts hilft.

Junge mit Erkältung

Wie trockene Luft das Wohlbefinden von Kindern beeinflusst

Bei all den Bemühungen, das kranke Kind gesund zu pflegen, gehen manchmal die grundsätzlichsten Dinge vergessen. Denn ob ein Kind gesund bleibt oder krank wird, ist von diversen Faktoren abhängig. Welch wichtige Bedeutung einem optimalen Raumklima, insbesondere in Bezug auf die physische Verfassung der Kinder zukommt, ist wohl den wenigsten bewusst. Die Gesundheit eines Kindes ist nicht nur von der Temperatur, sondern auch von der relativen Luftfeuchtigkeit abhängig. Ist die Luft über längere Zeit zu trocken – was im Winter aufgrund des Heizens oft der Fall ist – trocknen sowohl die Haut wie auch die Atemwege aus. Trockene Schleimhäute wiederum begünstigen die Ansteckung mit Viren wie Influenza- oder Rhinoviren, da die Abwehr durch die Austrocknung beeinträchtigt ist.

Wichtig zu wissen ist, dass Kinder viel stärker unter den Schwankungen des Raumklimas leiden als Erwachsene, denn der Wasseranteil im kindlichen Körper beträgt bis zu 75 % ihres Körpergewichts. Nebst der Beeinträchtigung der Atemwege können weitere unangenehme Symptome infolge der trockenen Luft auftreten: trockene, brennende Augen, trockene und juckende Haut sowie Schuppenbildung und Ausschlag, Verschlechterung von Neurodermitis Symptomen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen.

Mädchen mit Tee

Welcher Luftbefeuchter ins Kinderzimmer passt

Das trockene Innenraumklima begünstigt auch das Herumfliegen von kleinen Partikeln wie Viren: in trockener Umgebung können sich Viren viel schneller verbreiten und bleiben länger aktiv als in einem Raum mit optimaler Luftfeuchtigkeit zwischen 40–60 %. Dies führt zu einem erhöhten Infektionsrisiko. Durch optimale Feuchtigkeit im Raum werden kleine Partikel wie Erkältungsviren an die Wassertröpfchen gebunden, fallen so zu Boden und können nicht mehr eingeatmet werden. Zur Reduzierung des Virenflugs kann deshalb ein Luftbefeuchter helfen.

Nun stellt sich die Frage, welcher der beste Luftbefeuchter fürs Kinderzimmer ist. Der wichtigste Faktor bei elektronischen Geräten im Kinderzimmer ist die Sicherheit der Kleinen. Deshalb sollte ein Luftbefeuchter gewählt werden, der die geringsten Gefahren birgt. Wir empfehlen aus diesem Grund den Einsatz eines Verdunsters. Der Vorteil eines Verdunsters ist, dass er nur kalten Wasserdunst ausstösst, also keine Verbrühungsgefahr. Durch den Verdunstungsprozess nimmt die Luft nur so viel Wasser wie sie bei der aktuellen Temperatur benötigt. Die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft wird wieder in den Raum abgegeben und sorgt so für ein besseres Raumklima.

Hinzu kommt, dass ein Verdunster energieeffizient und sehr leise im Betrieb ist, was für den guten Schlaf eines Kindes von grosser Bedeutung sein kann. Die Stadler Form Verdunster sind insbesondere fürs Kinderzimmer geeignet, da sie alle dimmbare LEDs besitzen. Zudem können ätherische Öle beigegeben werden, die den Heilungsprozess zusätzlich positiv unterstützen können.

Sehen Sie, wie unser Verdunster Oskar die Luft befeuchtet.

Luftbefeuchter Oskar

Ein Ultraschallvernebler kann ebenfalls gute Dienste bei der Befeuchtung der Luft im Kinderzimmer leisten. Denn er bläst nur kalten Nebel in die Luft, Verbrühungen aufgrund von heissem Dampf oder Wasser werden somit vermieden. Bei der Benutzung eines Verneblers müssen jedoch unbedingt die folgenden Punkte beachtet werden. Ein Vernebler muss jeden Tag mit frischem Wasser aufgefüllt werden und braucht eine wöchentliche Reinigung. Hinzu kommt ein regelmässiger Wechsel der Antikalkkartusche, damit eine gute Hygiene gewährleistet werden kann und sich keine Keime einnisten können.

Hilfe bei Erkältung und Allergie

Leidet ein Kind nebst der trockenen Luft zusätzlich unter Allergien, ist der Einsatz eines Luftwäschers sinnvoller als der eines reinen Luftbefeuchters. Ein Luftwäscher reichert die Luft ebenfalls mit Feuchtigkeit an – säubert sie aber gleichzeitig noch von Verschmutzungen. Durch die Verdunsterscheiben im Wasser werden Schadstoffe und Partikel, wie beispielsweise Staub oder Pollen aus der Luft gefiltert. Wir würden unseren Luftwäscher George empfehlen, da er super pflegeleicht ist, denn sein Scheibenpaket und die Wasserwanne können in der Spülmaschine gereinigt werden.

Sehen Sie im folgenden Video selbst, wie Luftwäscher George die Luft gleichzeitig befeuchtet und reinigt.

Luftwäscher George

Noch wichtiger, als der Einsatz eines Luftbefeuchters, wenn das Kind bereits krank ist, ist der vorbeugende Einsatz eines Befeuchters. Damit sich die Viren und Bakterien gar nicht erst einnisten können, ist ein gutes Raumklima von Anfang an wichtig. Das heisst die Luftfeuchtigkeit sollte immer zwischen 40 und 60 % sein. Denn gut befeuchtete Schleimhäute können sich besser gegen eindringende Viren und Bakterien wehren.

Mehr Informationen zur Wahl des richtigen Luftbefeuchters finden Sie in unserem Blogartikel "Wie wählt man einen Luftbefeuchter aus, Tipps & Empfehlung zur Wahl". Für eine persönliche Beratung können Sie uns direkt kontaktieren. Gerne beraten wir Sie am Telefon oder per Email, damit Sie in Zukunft wieder zu erholsamem Schlaf finden und Ihre Kinder ausgeschlafen in den Tag starten können.

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