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Nadine Walder , 15. Mai 2024

Luft reinigen

Feinstaub in der Wohnung reduzieren: Tipps & Tricks

Feinstaub ist nicht nur im Freien ein Problem, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Die Feinstaubbelastung in der Wohnung ist oft um einiges höher als draussen und kann sich negativ auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit auswirken. In Innenräumen sammelt sich Feinstaub an, ist konzentrierter und kann nicht entweichen. Wir erklären dir, was Quellen von Feinstaub in der Wohnung sind, warum sie uns nicht guttun und wie du die Feinstaubbelastung in deinem Zuhause mit einfachen Tipps und Tricks reduzieren kannst.


Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten


Das erfährst du in diesem Artikel: 

  1. Was ist Feinstaub?
  2. Woher kommt Feinstaub in der Wohnung?
  3. Tipps und Tricks zur Reduzierung von Feinstaub in Innenräumen 
  4. Geräte, die bei der Reduzierung der Feinstaubbelastung helfen 

House dust

Was ist Feinstaub?

Feinstaub sind kleinste Partikel, die in der Luft schweben. Sie sind mit blossem Auge nicht ersichtlich, da sie winzig klein sind – die bekanntesten haben einen Durchmesser von weniger als 2.5 (PM2.5-Partikel) bzw. 10 (PM10-Partikel) Tausendstel Millimeter. Im Vergleich dazu: ein gewöhnliches Blatt Papier ist 0.1 mm dick. Die Gefahr dieser Partikel liegt genau in ihrem kleinen Durchmesser und weil sie mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar sind. Die kleinen Partikel können tief in die Atemwege, bis in die Lunge, eindringen. Dadurch können sie verschiedene gesundheitliche Beschwerden wie Bronchitis und Asthma verursachen. 
In unserem Blogbeitrag “Feinstaub: Alles, was du darüber wissen solltest” erklären wir dir im Detail, was Feinstaub ist, welche Gefahren eine zu hohe Feinstaubbelastung birgt und ziehen einen internationalen Vergleich über Luftverschmutzung weltweit.

Woher kommt Feinstaub in der Wohnung?

Feinstaub kann sowohl von aussen in die Wohnung oder das Haus dringen, aber auch direkt in Innenräumen entstehen. Von aussen gelangt Feinstaub zum Beispiel durch undichte, nicht gut isolierte oder offene Fenster in unser Zuhause. Vor allem an dicht befahrenen Strassen ist das ein grösseres Problem, da Feinstaub beispielsweise durch Autoabgase, Bauarbeiten oder Rauch von Verbrennungsprozessen entsteht. Auch wir selbst bringen Feinstaub in die Innenräume, zum Beispiel über unsere Kleidung, Schuhe und Haare. Der Saharastaub weht vor allem im Frühling und Herbst zu uns nach Europa. Er lässt die Feinstaubbelastung zusätzlich ansteigen und kann ebenfalls in Innenräume gelangen. Diese Feinstaubquelle ist zwar weniger gefährlich als die Partikel aus Verbrennungsprozessen, Allergiker*innen kann sie aber trotzdem sehr zusetzen.

Frying

Die Innenraum-Quellen von Feinstaub sind vielfältig. Eine der häufigsten Quellen sind Verbrennungsprozesse. Dazu zählt beispielsweise Kochen und Braten ohne Dunstabzugshaube. Es werden winzige Fett-Tröpfchen freigesetzt, die sich in der Luft verteilen und als Feinstaub niederschlagen können. Auch das Anzünden von Kerzen oder das Betreiben eines Kamins kann Feinstaub wie Russpartikel erzeugen, der sich in der Luft absetzt. Darüber hinaus setzt auch das Verbrennen von Tabakerzeugnissen wie Zigaretten Feinstaub frei. Weiter kann auch der Oberflächenabrieb von textilen Stoffen und Teppichen Feinstaub erzeugen, ebenso der Betrieb von elektronischen Geräten, wie Kopierer oder Toaster.

Tipps & Tricks zur Reduzierung von Feinstaub in Innenräumen

Cleaning the floor

Zum Glück gibt es einige einfache Tipps und Tricks, wie du die Feinstaubbelastung in deinen Innenräumen reduzieren kannst. Wenn du regelmässig stosslüftest, staubsaugst, den Boden feucht wischst, deine Möbel und andere Gegenstände gründlich reinigst, kannst du die Feinstaubbelastung bereits reduzieren. Nach einem Aufenthalt draussen, ist es zudem sinnvoll, die Kleidung zu wechseln. Folgende Punkte sorgen ebenfalls für bessere Raumluft:

  • Rauche nicht in Innenräumen
  • Verzichte auf offenes Feuer und Kerzen • Verzichte auf Räucherstäbchen, Duftkerzen oder Duftsprays
  • Verwende beim Kochen und Braten immer eine Dunstabzugshaube – reinige diese regelmässig und tausche die Filter aus
  • Verwende Kosmetikprodukte wie Haarspray oder Nagellack sparsam und in gut belüfteten Räumen
  • Wasche neu gekaufte Kleider und Textilien direkt nach dem Kauf
  • Wasche Kleidung und Haare regelmässig
  • Achte auf die richtige Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % bis 60 % – dadurch werden die Feinstaubpartikel benetzt und sinken schneller zu Boden

Geräte, die bei der Reduzierung der Feinstaubbelastung helfen

Stadler Form Roger in bedroom

Neben diesen einfachen Massnahmen gibt es Geräte, die du gezielt zur Reduzierung der Feinstaubbelastung einsetzen kannst:

  • Staubsauger mit HEPA-Filter oder Wasserstaubsauger: Eine Methode, um Staub zu eliminieren sind natürlich Staubsauger. Hierbei solltest du unbedingt auf die Qualität der Luft-Filter achten. Beachte dazu die Herstellerangaben. Alternativ kannst du auf einen Wasserstaubsauger setzen. Bei diesen Geräten wird der Staub und andere Partikel direkt im Wasser gebunden und gelangt nicht wieder in die Umgebungsluft. 
  • Luftmessgeräte: Um die Feinstaubbelastung jederzeit im Blick zu haben, gibt es spezielle Messgeräte, welche die Partikelbelastung messen. Es gibt einfachere Geräte, welche nur Feinstaub messen, aber auch Geräte, welche unter anderem auch die CO2- und TVOC-Belastung messen. Unter TVOC versteht man eine Messung der Gesamtkonzentration aller flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in der Luft. 
  • Luftreiniger: Eine sehr nützliche Massnahme, um Feinstaubpartikel aus der Luft zu filtern, ist die Investition in einen hochwertigen Luftreiniger. Ein Luftreiniger sorgt das ganze Jahr über für saubere Luft, indem er Bakterien, Viren, Pollen, Staub und andere Partikel aus der Luft filtert. Beim Kauf eines Luftreinigers solltest du unbedingt die Qualität des Filters und die Herstellerangaben beachten. Luftreiniger mit HEPA- und Aktivkohlefilter gehören zu den leistungsstärksten Luftreinigern, denn sie können selbst kleinste Partikel und schlechte Gerüche filtern. Für eine optimale Leistung musst du den Filter regelmässig austauschen. Bei Stadler Form Luftreinigern wird die Luftqualität über verschiedene Sensoren (z. B. Gas- und Partikel Sensor PM2.5) gemessen. Bei unserer Roger-Familie wird dabei die Qualität der Luft über eine integrierte Luftqualitätsanzeige sichtbar dargestellt. Zudem lassen sich Roger und Roger big via App steuern, so dass du die Luftqualität in deinem Zuhause jederzeit im Blick hast. 

Mit der Anwendung einiger einfacher Tipps und dem Einsatz geeigneter Geräte kannst du also einiges unternehmen, um die Feinstaubbelastung in deinem Zuhause zu reduzieren und somit für eine gesündere Umgebung zu sorgen.


Möchtest du mehr zum Thema Luft reinigen erfahren? Auf unserer Informationsseite findest du nützliche Tipps und Tricks sowie alles rund um das Thema Luftreinigung in Innenräumen. 

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